Elternberatung vor einvernehmlicher Scheidung § 95 Abs. 1a AußStrG                                           & Elterncoaching 

Graz - Geidorf
Söding - Bezirk Voitsberg
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 „Eltern sollten für Kinder zwar wie ein Leuchtturm sein, aber nicht perfekt und fehlerfrei. Perfektion, das ist die reine Hölle.“

 

- Jesper Juul

Bild von Marvin Radke aus Unsplash

 

 

Elternberatung 

vor einvernehmlicher Scheidung § 95 Abs. 1a AußStrG


 

Zur Sicherung des Kindeswohl gibt es vor einvernehmlicher Scheidung, die gesetzlich festgelegte Elternberatung nach §95 Abs.1a AußStrG. Sie können bei mir Einzel- und Elternpaargespräche absolvieren.

Wozu dient diese Elternberatung?

Bei den meisten Scheidungen gelingt es bereits im Vorfeld Einvernehmen über die Regelung der Scheidungsfolgen (z.B. hauptsächlicher Aufenthalt der Kinder, Obsorge, Ausübung des Rechtes auf persönlichen Verkehr, Kindesunterhalt) zu erzielen.

 

Aber auch dann, wenn es zu einer einvernehmlichen Scheidung der Eltern kommt, bedeutet das für Kinder

 

  • einen schmerzlichen Einschnitt in ihre Lebenssituation,
  • einen massiven Verlust (auch, wenn unmittelbar dadurch eine Entspannung der aktuellen Lebenssituation eintreten kann),
  • das Gefühl von Ohnmacht, Hilflosigkeit, Wut und Scham,
  • Schuldgefühle, dass vielleicht eigenes Fehlverhalten der mögliche Grund für die Scheidung gewesen sein könnte,
  • Ängste, den Elternteil – der weggeht oder nicht mehr so häufig da ist – zu verlieren,
  • Loyalitätskonflikte gegenüber den Eltern,
  • Neuorientierung im Familienleben bei geänderten Lebensverhältnissen / getrennten Wohnorten.

Damit Eltern erfahren, wie es Kindern in dieser Situation geht und was sie von ihren Eltern brauchen, um die Trennung gut zu bewältigen, gibt es vor der einvernehmlichen Scheidung eine verpflichtende Beratung. In einem einmaligen Termin (Einzel-, Elternpaargespräch) bekommen Sie Informationen über typische Gefühle, Sorgen, Ängste und Konflikte von Kindern und Jugendlichen, deren Eltern sich trennen, und erfahren, wie Sie Ihre Kinder bestmöglichen unterstützen können.

Sie erhalten eine Bestätigung über die Teilnahme an der Beratung, die Sie dem Gericht vorlegen müssen (Gesetzestext: § 95 Abs. 1a AußStrG).

trennungundscheidung.at

 


Elterncoaching

In meinem Elterncoaching begleite ich Sie dabei, einen liebevollen, klaren und von gegenseitigem Respekt und Sicherheit getragenen Weg mit Ihrem Kind zu finden.
Meine Arbeit orientiert sich an den Werten von Jesper Juul „Beziehung statt Erziehung“, an den Prinzipien der Neuen Autorität nach Haim Omer sowie am Konzept der Sicheren Ausbildung für Eltern (SAFE®) nach Karl Heinz Brisch.

 


In meinem Elterncoaching haben sich im Laufe der Zeit fünf zentrale Themenbereiche besonders bewährt. Daher ist es ab sofort möglich, individuell aus diesen fünf Themenbereichen auszuwählen. 

Das gesamte Coaching ist in sieben Module gegliedert, die aufeinander aufbauen und sich gegenseitig ergänzen.


Es ist jedoch nicht notwendig, alle Module zu durchlaufen und selbstverständlich gibt es auch weiterhin die Möglichkeit einzelne Coachings zu absolvieren.


  • Sie können je nach Interesse, Bedarf oder aktueller familiärer Situation Schwerpunkte setzen.
  • Sie finden Ihren persönlichen Erziehungsstil, der zu Ihnen, Ihrem Kind und Ihrer Lebenssituation passt.
  • Sie gehen gestärkt, klarer und mit neuen Werkzeugen für Ihren Familienalltag nach Hause – ohne Patentrezepte, aber mit einer Haltung, die trägt.
Im ersten Modul „Ankommen & Orientierung“ – besprechen wir gemeinsam, welche Themenbereiche für Sie und Ihre Familie im Moment am wichtigsten sind und wie Ihr Weg gestaltet werden soll.

Elterncoaching ist ein Prozess, der Zeit, Reflexion und Übung braucht. Die 7 Module bieten einen strukturierten, aufeinander aufbauenden Rahmen, der alle wesentlichen Aspekte der Eltern-Kind-Beziehung berücksichtigt.


 


Wann hilft Elterncoaching? Wobei kann mich/uns Elterncoaching unterstützen?


Zum Beispiel bei folgenden Themen und Fragestellungen:

 Bewältigung von neuen Lebensphasen 

(Autonomiephase, Wackelzahnpubertät, Pubertät, Übergang von der Eigenbetreuung zur Kinderkrippe/Kindergarten, Übergang in die Schule…)

 Was braucht mein Kind? Was brauche ich? Was brauchen wir als Familie? Worauf muss ich Acht  geben?  

 

 

 Belastung/Mental Load 

(die Belastung durch die unsichtbaren Denk- und Planungsarbeiten, die sich in Familien ergeben)     

Wie schaffe ich das weiterhin zu managen? Wer kann mich unterstützen? Kann ich etwas auslagern? Wie schaffe ich es meine Batterien wieder aufzuladen?      

 

 

 

 Unsicherheiten in der Erziehung 

 

Wie will ich als Mutter / Vater/ Erziehungsberechtigter sein? Gehe ich in folgenden Situationen „richtig“ um? Wie kann ich selbstbewusst meinen Erziehungsalltag meistern? Welche Werte wollen wir vermitteln?

 

 

Verbesserung der Beziehung


Ich möchte wieder eine bessere Beziehung zu meinem Kind haben. Was kann ich tun? Was brauchen wir dafür?        

 

 

 

 Grenzsetzung  

 

Welche Grenzen braucht mein Kind? Wann setze ich Grenzen? Was braucht mein Kind dafür? Was brauche ich dafür?

 

 

Konflikte/Streits


Es gibt immer wieder die gleichen Konflikte/Streitigkeiten (wenn wir das Haus verlassen, am Küchentisch, es zum Schlafen gehen ist …, Was kann ich tun? Wie kann ich diese Konfliktmuster durchbrechen?   

 

 Emotionale Überforderung, aggressives Verhalten, Wut, Trauer von Kindern und Jugendlichen  

 

Was kann ich tun? Warum tritt dies auf? Wie gehe ich mit meiner eigenen Wut/Aggression/Angst um?  

 

 

 Spagat zwischen Kind(ern) und Job           

Kann ich eine „gute“ Mama/Papa, Person sein, die die Erziehung übernimmt und auch arbeiten geht, ohne dabei jemanden zu vernachlässigen?   

 

 Scheidung/Trennung

 

Sicherheit in der Unsicherheit. Wie kann ich meinem Kind Sicherheit geben, wenn für mich/uns selbst gerade alles neu ist?

 

 

uvm.

  

 


Methoden des systemischen Elterncoaching

 

Die Methoden des systemischen Elterncoachings sind vielfältig. Dazu zählen: Fragetechniken, der selbstreflexive Dialog, die Arbeit mit visualisierenden Techniken wie Familienskulpturen und Aufstellungen uvm.



 

Wir brauchen vier Umarmungen am Tag, um zu überleben. Wir brauchen acht Umarmungen am Tag, um uns selbst zu versorgen. Wir brauchen zwölf Umarmungen am Tag, um erwachsen zu werden.

- Virginia Satir